Leute aus Politik, Wirtschaft und Kirche treffen sich in Luzern!

 

 

Wichtige Ergebnisse für das Sozialinstitut aus der Diskussion

 

Am 18. Juni 2016, einem regnerischen Samstag, trafen sich 10 Personen aus Politik, Wirtschaft und Kirche und diskutierten darüber, wo Sinn und Werte in der Gesellschaft fehlen. Aus der Überzeugung, dass gesellschaftliche Systeme den Menschen dienen müssen und nicht umgekehrt, begann der Workshop bei den persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden.

 

Mit diesem Anlass beginnt das Sozialinstitut, das ab 1. Januar 2017 als eigenständiger Verein arbeiten wird, den Prozess, seine neue Form näher zu bestimmen.

 

Folgende Hauptfragen und Perspektiven bleiben für die Weiterarbeit wichtig:

 

Hauptfragen aus der Diskussion

 

Menschen erleben an vielen Orten das Fehlen von Sinn, Werten und Ethik. Verbunden ist dies zum einen mit einem Gefühl von Ohnmacht, zum andern mit der Tatsache geringer sozioökonomischen Möglichkeiten (Armut etc.). Dies führt zu den Fragen: 

  • Wie gehen wir mit dem Gefühl von Ohnmacht / Beschränkung um? 

  • Was tun wir angesichts sozioökonomischer Beschränkungen?

 Weiter heisst dies:

  • Wie benennen wir Themen / Situationen, wo die Gesellschaft für die Menschen nicht funktioniert?

  • Wie wissen wir, was das Gute ist, welches die „richtigen“ Werte sind?

  • Wie machen wir Themen und Werte sichtbarer? 

  • Wie wissen wir, wie, wo und auf welcher Ebene Handlungsmöglichkeiten gegeben sind oder wann wir handeln müssen?

Wann und wo wandelt sich persönliche Erfahrung des Fehlens von Sinn, Werten oder Ethik in strukturelle bzw. gesellschaftliche Themen?

  • Wie sieht das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft aus, welche Rollen werden zugeordnet?

  • Die Gesellschaft mit ihren Institutionen formt uns (z.B. durch Überregulierung) und gleichzeitig verändern sich Institutionen auch selber. Dies bedeutet, dass wir mitgestalten können.

 

Perspektiven für das neue Sozialinstitut aus der Diskussion

  1. Jedes Nachdenken über (fehlende) Werte in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Kirche muss von der eigenen Erfahrung und vom Bedürfnis von Menschen ausgehen.

  2. Leute brauchen Unterstützung, was wie (nicht) funktioniert zu benennen (Worte geben) und Systeme zu hinterfragen.

  3. Leute brauchen Unterstützung, Werte zu benennen und zu diskutieren.

  4. Es braucht Stimmen und Organisationen, die mit erfolgreicher Kommunikation, Themen und Werte in die Öffentlichkeit einbringen.

  5. Es braucht Raum, der vertieften Dialog ermöglicht. Dabei stehen nicht (schnelle) Lösungen im Vordergrund, sondern die Ausweitung der Perspektive (vgl. Punkte 1 - 3), gegenseitige Unterstützung und Vernetzung.​

 

Diese Perspektiven sind für das künftige Sozialinstitut sehr wichtig. Darauf wollen wir aufbauen!

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