„Und das Licht scheint in der Finsternis“ (Joh 1,5a) - So lautet die Weihnachtsbotschaft. In einer Welt, in der die Grossen und Mächtigen zuerst an sich denken, die Schuld für Schwierigkeiten in die Schuhe schieben und damit lieber einen Krieg in Kauf nehmen, bringen die Gesichter der Kinder, wenn sie den Samichlaus erblicken, neue Hoffnung.

 

Rückblick

 

Einige solcher Hoffnungszeichen und Lichtstrahlen durfte ich im vergangenen Jahr erleben.

 

PH Zug: Während drei Tagen durfte ich mit Studierenden der PH Zug - viele davon sind zukünftige Lehrpersonen - zu Werten, Haltungen und damit verbundenem Handeln arbeiten. "Respekt", "Ehrlichkeit" oder "Demut" - was bedeuten diese Werte? Wo erlebe ich sie und wie sehen sie aus, wenn wir sie übertreiben oder an ihr Gegenteil denken? Ich erlebte viel Engagement und kritisches Mitdenken. Es macht mich hoffnungsvoll, wenn ich an die künftigen Schülerinnen und Schüler dieser Lehrpersonen denke.

 

Tagung in Velehrad, Tschechien: An drei Tagen beschäftigten sich gewerkschaftlich und politisch engagierte Frauen und Männer aus christlich-ethsicher Perspektive mit den Entwicklungen in der Arbeitswelt. Nicht nur Digitalisierung war ein Thema, sondern auch wie an vielen Orten immer noch Arbeitende ausgenützt werden und nur schwer zu ihren Rechten kommen. Ich erlebte Menschen, die diese Gesellschaft mitgestalten und ihre Hoffnungen umsetzen wollen - und es tat gut zu spüren, nicht allein zu sein mit christlich motivierten Gerechtigkeitsvorstellungen.

 

Unser Magazin: Demokratie war das Thema bei unserer Generalversammlung. Ich bin sehr glücklcih, dass es uns gelang, daraus nun die erste Ausgabe unseres Magazins zu gestalten. Gerade weil wir so an Demokratie gewönht sind, lohnt es sich, über ihre Wurzeln, Grundannahmen, Schwächen und Stärken nachzudenken. Mit der Demokratie ist es wie mit vielem andern: Wenn wir nicht Sorge dazu tragen, nimmt sie Schaden und verliert ihre Stärke.

 

Ehrenamtliche Arbeit: Ohne die grosse Unterstützung unserer Mitglieder und Gönnerinnen und vor allem von jenen, die ehrenamtlich tätig sind, könnte ethik22 die Arbeit nicht leisten. Ich danke Christina Sasaki für die Arbeiten in der strategischen Entwicklung, die Gestaltung von website und Newsletter. Der Dank geht an die Mitglieder des Vorstandes, an die sich in unzähligen Stunden für das Wohl von ethik22 einsetzen und an Jonas Sagelsdorff, der seit knapp zwei Monaten bei ethik22 mitarbeitet. Schliesslich danke ich Arlette Marti, die bis September im Sekretariat arbeitete und dann in die wohlverdiente Pension ging, für ihre Mitarbeit beim Start von ethik22. 


 

Ausblick:

Das kommende Jahr bringt uns neue Aufgaben und neue Chancen, Licht zu sein. Schon am 13. Januar bei der Tagung zur Digitalisierung sind wir eingeladen zu fragen, wie wir technische Entwicklungen gestalten, damit die Menschen nicht zu kurz kommen.

Wir stehen vor Abstimmungen und Entscheiden und dürfen uns immer wieder herausfordern lassen von der Aufgabe, in der Welt Licht zu sein. Ich hoffe, dass wir mit den Gedanken und Überlegungen von ethik22 vielen Menschen dazu eine Hilfe sein können.

 

Frohe Festtage und alles Gute im kommenden Neuen Jahr.

Thomas Wallimann-Sasaki, Leiter ethik22

 

Tagung: Digitale Arbeitswelt: Herausforderung für unsere Jugendlichen

Mit-organisiert von ethik22.

 

Veranstaltung: Europa als Wertegemeinschaft. Mit-organisiert u.a. von der Abt. Gesellschaft und Ethik der ev-ref. Landeskirche des Kantons Zürich.

 

Generalversammlung: Verein für christliche Sozialethik und „ethik22“

Freitag, 23. März 2018 um 18.00 Uhr in Zürich.

 

 

 

 

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