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Der Zölibat ⎮ kath.ch


Am Sonntag, 2. April 2023, hatten die Zuschauer im ausverkauften Bourbaki Theater in Luzern das Privileg, eine interessante Podiumsdiskussion mit Miklos Gimes (Regisseur), Monika Gisler (eine Tochter von Toni Ebnöther), Martin Kopp (ehem. Generalvikar, Chur) und Thomas Wallimann (Sozialethiker, ethik22) mitzuverfolgen.

«Meine Mutter, eine gläubige treue Katholikin, zog mich, kurz bevor ich auf das Podium ging, zu sich und sagte mir: "Sag einfach, dass wir den Pflichtzölibat abschaffen müssen."» erzählt Thomas Wallimann und ergänzt: "Dem stimme ich zu, denn der Pflichtzölibat führt oft zu Machtmissbrauch und schafft ein Klima von Geheimnistuerei, die den Menschen schaden." Diejenigen, die zu einem zölibatären Leben als Freiraum für andere berufen sind, wie der ehem. Generalvikar Martin Kopp, dürfen gefeiert werden. Gleichwohl passt der zölibatäre Lebensstil bei vielen nicht zu ihrem Wesen. Warum also macht die Kirche den Zölibat zum Merkmal des Priestertums und nicht die Fähigkeit des Dienstes, der aus dem Herzen und der Seele von Frauen und Männern kommt? Warum müssen Priester mit dem Missverhältnis zwischen ihrer Berufung zum seelsorgerischen Dienst und ihrer fehlenden Berufung zum Zölibat kämpfen?


Weitere Perspektiven, wie ethik22 in die Welt wirkt, finden sie in unseren Räumen für Dialog und Werte:



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