Ab 8. Februar 2018 im Kino

Seit der Erfindung des Internets hat sich die Medienlandschaft grundsätzlich verändert: Nachrichten sind in unendlicher Fülle überall und jederzeit verfügbar – das Meiste erst noch gratis. Und weil immer weniger Leute gewillt sind, für Qualitätsjournalismus zu bezahlen, stehen die Redaktionen unter Druck: Stellenabbau und journalistischer Einheitsbrei sind nur zwei der gravierenden Folgen. Das Vertrauen in die Journalistinnen und Journalisten hat arg gelitten: «Lügenpresse», «Fake News», «Staatsmedien», «Filterblase» sind Wertungen und Phänomene, die den Journalismus unserer Tage erschüttern. Die Kritik am Journalismus hat gute Gruünde, aber sie hat auch System, weil politisch und wirtschaftlich interessierte Kreise ihre Ziele in einem Klima der Verunsicherung noch besser durchsetzen können. Die Unabhängigkeit der Medien ist in Gefahr. Nicht nur in der Türkei oder in Polen, auch in der Schweiz.

Doch sind die heutigen Journalistinnen und Journalisten tatsächlich so schlecht wie ihr Ruf? In diesem Film begleiten wir sie im Alltag, sehen wie sie kämpfen, wie sie sich anpassen müssen, und der Regisseur tut das, was auch sie tun: Er beobachtet,  fragt und hinterfragt – auch sich selbst In diesem Film begleitet sie im Alltag, sieht wie sie kämpfen, wie sie sich anpassen müssen, und der Regisseur tut das, was auch sie tun: Er beobachtet und fragt, befragt und hinterfragt – auch sich selbst. 

 ethik22: Institut für Sozialethik

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